9 gemeine Kaninchen Mythen

9 gemeine Kaninchen Mythen

Mary E. Cotter, Ed.D.

Mythos 1: Kaninchen sind großartige, pflegeleichte Haustiere.Realität: Obwohl sie nicht wie Hunde laufen müssen, sind Kaninchen alles andere als pflegeleicht. Ihre Quartiere müssen täglich gelehnt werden, und frisches Essen und Wasser muss täglich angeboten werden, einschließlich eines Salates von gut gewaschenem, dunkelgrünem Blattgemüse. Bestimmte gesundheitliche Probleme bei Kaninchen können chronisch werden und eine regelmäßige (und manchmal teure) tierärztliche Behandlung erfordern. Um das Bild zu verkomplizieren, sind Tierärzte, die sich mit Kaninchenmedizin auskennen, oft schwer zu finden.
Mythos 2: Kaninchen leben nur ein oder zwei Jahre, daher ist kein langes Engagement nötigRealität: Gut gepflegte Indoor-Hasen können 7-10 Jahre leben und einige leben in ihren Teenagerjahren. Dies ist ungefähr die gleiche Lebensdauer wie einige Hunderassen und erfordert die gleiche langfristige Verpflichtung.
Mythos 3: Kaninchen brauchen keine tierärztliche Versorgung wie Hunde und Katzen.Realität: Obwohl Kaninchen in den USA keine jährlichen Impfungen benötigen, helfen regelmäßige tierärztliche Untersuchungen, kleine Probleme zu erkennen, bevor sie groß werden. Begleithasen sollten von Tierärzten, die in der Hasenchirurgie erfahren sind, sterilisiert werden. Dies reduziert nicht nur hormongetriebene Verhaltensweisen wie Longieren, Aufrichten, Sprühen und Boxen, sondern schützt auch Frauen vor dem Risiko von Gebärmutterkrebs, dessen Inzidenz 50% überschreiten kann, wenn Kaninchen älter werden.
Mythos 4: Kaninchen sind am glücklichsten draußen in einem Hinterhofstall.Realität: Hasen, die draußen in Hütten gehalten werden, werden oft vergessen und vernachlässigt, sobald die Neuheit nachlässt. Viel zu häufig werden sie in ein Leben in “Einzelhaft” verbannt und sind extremen Wetterbedingungen ausgesetzt sowie Krankheiten, die durch Flöhe, Zecken, Fliegen und Moskitos verbreitet werden, die ihre Gesundheit und ihre Lebensdauer beeinträchtigen können . Sie können an Herzinfarkten sterben, wenn sie einem Raubtier begegnen – auch wenn das Kaninchen nicht angegriffen oder gebissen wird.Kaninchen sind gesellige Kreaturen, die sozialen Kontakt mit ihren menschlichen Betreuern haben. Der einfachste Weg, einem Kaninchen eine soziale Stimulation zu ermöglichen, besteht darin, ihn als Mitglied der Familie im Haus unterzubringen.
Mythos 5: Kaninchen sind ziemlich dreckig und haben einen starken Geruch.Realität: Kaninchen sind makellos sauber, und wenn sie einmal gereift und kastriert sind, gehen sie große Anstrengungen, um ihre Wohnräume nicht zu beschmutzen. Sie werden leicht eine Katzentoilette benutzen und wenn die Box täglich gereinigt oder gewechselt wird, gibt es keinen unangenehmen Geruch.
Mythos 6: Kaninchen lieben es, abgeholt und gekuschelt zu werden und nicht zu kratzen oder zu beißen.Realität: Obwohl einige Hasen die Handhabung recht gut vertragen, möchten viele nicht abgeholt und getragen werden. Wenn Kaninchen falsch behandelt werden, werden sie lernen, sich zu quetschen, um sich selbst zu schützen. Wenn sie sich beim Tragen unsicher fühlen, können sie sich kratzen, um runterzukommen. Unbezahlte / unkastrierte Kaninchen zeigen oft territoriales Verhalten wie “Boxen” oder “Nippen”, wenn ihr Territorium vom Besitzer “eingedrungen” wird.
Mythos 7: Kaninchen – besonders Zwerg-Rassen – kratzen oder beißen nicht.Realität: Kaninchen haben kräftige Hinterbeine zum Laufen und Springen. Sie brauchen Lebensraum, der ihnen auch in beengten Verhältnissen genügend Bewegungsfreiheit lässt.Zwergkaninchen neigen dazu, aktiver und energischer als einige größere Rassen zu sein, und benötigen relativ viel Platz.
Mythos 8: Kaninchen können für ein oder zwei Tage in Ruhe gelassen werden, wenn die Besitzer reisen.Realität: Kaninchen brauchen tägliches Monitoring. Probleme, die bei einigen Arten relativ gering sind (z. B. ein oder zwei Tage Anorexie) können bei Kaninchen lebensbedrohlich sein und erfordern möglicherweise sofortige tierärztliche Betreuung.
Mythos 9: Kaninchen tun gut mit einer Schüssel Kaninchenfutter und einigen täglichen Karotten.Realität: Der wichtigste Bestandteil der Ernährung eines Kaninchens ist Grasheu, das täglich zur freien Verfügung gestellt werden sollte. Kaninchenpellets sollten nur in sehr begrenzten Mengen verabreicht werden.
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© Mary E. Cotter, Ed.D. 2002

 

9 gemeine Kaninchen Mythen | Vanessa Loewe | 4.5